Atemschutzübung in ungewöhnlicher Kulisse

Am 25.07.17 wurden die Atemschutz-Geräteträger unserer Wehr mit einem speziellen und nicht alltäglichen Übungsobjekt konfrontiert.

Als Übungsort wurde ein außer Betrieb befindlicher (Wasser)Hochbehälter ausgewählt, welcher sich im Besitz und Gemarkung der Ortsgemeinde Kümbdchen befindet. Dank Originalzustand mit diversen Rohrsystemen, verteilt auf zwei Etagen, ein ideales Übungsobjekt! Eine Nebelmaschine und die vorherrschende Dunkelheit führten zu absoluter Nullsicht. Bei solchen, häufig auch im Einsatz vorkommenden Bedinungen, ist eine Orientierung nur noch mittels Tastsinn und Wärmebildkamera als Hilfsmittel möglich.

 

Mit der Vorgabe einer vermissten Person wurden die einzelnen Trupps nacheinander in die Übung eingebunden. Die Aufgabe der gesuchten Person wurde durch eine ca. 90kg schwere und lebensgroße Puppe übernommen. Diese lag natürlich im Kellergeschoss und musste entsprechend aus dem "verrauchten" Bereiche gerettet werden.

Erst danach "stellte sich heraus", dass der gerettete Arbeiter auch noch sein Enkelkind dabei hatte und dies ebenfalls im Gebäude vermisst wird. Das Kind - ebenfalls gespielt durch eine Puppe - war mit einer Wärmflasche versehen, sodass man es mittels Wärmebildkamera besser lokalisieren konnte.

 

Neben den eigentlichen Atemschutz-Geräteträgen durften bei dieser Übung bewusst auch die Kameraden teilnehmen, die für kommende Atemschutz-Lehrgänge vorgesehen sind, oder diese besuchen möchten. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur ausgebildete Personen raumluftunabhängige Atemschutzgeräte tragen. Um den interessierten Kameraden dennoch ein entsprechendes Gefühl und die Belastung zu vermitteln, trugen diese Masken mit Partikelfiltern.

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