
Belastungsübung Atemschutz 2009
Die Feuerwehr Kü-Kei ist mit schwerem Atemschutz (Pressluft-Atmern) ausgestattet. In einem speziellen Lehrgang wird den Trägern die notwendigen Grundkenntnisse vermittelt.
Um für Einsätze tauglich zu sein, müssen Atemschutz-Geräteträger darüber hinaus verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Spätestens alle drei Jahre steht eine umfangreiche ärztliche Untersuchung (nach G26/3) an. Dabei werden die Vital-Funktionen unter körperlicher Belastung geprüft, Blut- und Urinwerte, sowie Hör- und Sehfähigkeit kontrolliert. Diese Untersuchung bildet die Grundlage für die Einsatztauglichkeit.
Sofern von ärztlicher Seite keine Bedenken bestehen, müssen die Kameraden jährlich an einer Unterweisung in Sachen Atemschutz teilnehmen. Dazu kommt neben einem Einsatz oder einer einsatznahen Übung (mit Pressluft-Atmern PA) pro Jahr auch eine Belastungsübung. Bei dieser muss mit voller Einsatzausrüstung eine vorgegebene Arbeit verrichtet werden.
Die Ergebnisse aller Maßnahmen werden dokumentiert. Wird eine Voraussetzung nicht erfüllt, ist der Kamerad zum Tragen von Atemschutz-Geräten bei Übungen und Einsätzen nicht zugelassen.
Am 11.04.09 hat die FFW Kü-Kei diese Belastungsübung durchgeführt. Die folgenden Bilder beschreiben den selbst entwickelten Ablauf. Zu bedenken ist, dass die Teilnehmer das Szenario einzeln und bei strahlender Mittagssonne bewältigen mussten.
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Alle Teilnehmer haben die Übung übrigens erfolgreich durchlaufen!